Firmengründung oder Firmenkauf in der Schweiz?

Firmengründung

Die Selbstständigkeit ist der Traum vieler Menschen, auch in der Schweiz. Wer eine brillante Geschäftsidee hat, dem eröffnen sich einige Möglichkeiten, diese gewinnbringend umzusetzen. Der übliche Weg führt dabei über die Gründung einer Firma. Diese lässt sich nach den eigenen Vorstellungen formen. Allerdings ist mit einem großen Aufwand an Zeit und Geldmitteln zu rechnen, insbesondere dann, wenn es sich um die Gründung einer Kapitalgesellschaft in Form einer Aktiengesellschaft oder GmbH handelt.

In vielen Fällen bietet sich der Kauf einer Firma an. Dabei wird ein schon funktionierendes Unternehmen erworben und weitergeführt, wobei eventuelle Aktiva und Passiva übernommen werden. Eine charmante Alternative für zukünftige Unternehmer ist der Kauf eines Firmenmantels.

Der Übernahmeprozess ist bei diesem Geschäftsmodell unbürokratisch gestaltet und frisst wenige finanzielle Ressourcen auf. Der Käufer profitiert vom Leumund einer bekannten Marke und von der Tatsache, dass die Firma bereits im Handelsregister eingetragen ist.

Was ist bei einem Firmenkauf zu beachten?

Mit einem Firmenkauf können viele Nachteile, die eine Firmengründung mit sich bringt, umgangen werden. Der größte Vorteil dabei ist ein immenser Zeitgewinn. Bei einer Gründung müssen erst große bürokratische Hürden überwunden werden. Bis eine neu gegründete Firma rund läuft, vergehen bisweilen Jahre. Je nach Umfang werden bei einem Firmenkauf mehrere Monate eingespart. Oft schon kann mit dem eigentlichen Ziel, der Generierung von Gewinn, schon nach wenigen Tagen oder einigen Wochen begonnen werden.

Ein bestehendes Unternehmen hat in der Vergangenheit bewiesen, dass es funktionstüchtig ist. Ansonsten hätte es schon Insolvenz angemeldet. Ein Prozess, der in den meisten Fällen in den ersten vier Jahren nach der Gründung vollzogen wird.

Der Nachteil beim Kauf einer aktiven Firma sind die relativ hohen Kosten. Müssen doch neben dem eigentlichen Kaufpreis die Belegschaft und eventuelle Schulden mit übernommen werden. Für Gründer mit einem begrenzten Kapitalstock kann der Kauf eines Firmenmantels, wie er von Anbietern wie cc-finanz-treuhand.ch beworben wird, die passende Lösung sein.

Tipp: Der Zürcher Finanzdienstleister bietet gerade bis Ende Oktober einen Herbstrabatt von 20 % auf Firmenmäntel an.

Was ist unter einem Firmenmantel zu verstehen?

Ein Firmenmantel ist eine Gesellschaft, welche schon mehrere Jahre bis Jahrzehnte auf dem Markt tätig war, nun aber den Geschäftsbetrieb eingestellt hat. Oft passiert das bei Kapitalgesellschaften, deren Chef sich zur Ruhe gesetzt hat und für die sich kein geeigneter Nachfolger findet. Diese kann für wenig Geld gekauft und mit neuem Leben erfüllt werden. Ein Firmenmantel bietet folgende Vorteile:

  • Das Unternehmen wird noch im Handelsregister geführt.
  • Die Gesellschaft ist sofort einsatzbereit.
  • Je nach Dauer der Marktzugehörigkeit ist mit einer guten Bonität zu rechnen.
  • Die Anbieter garantieren die Schuldenfreiheit.
  • Der neue Eigentümer wird nicht im Handelsregister geführt, wodurch die Anonymität gewahrt bleibt.
  • Das Stammkapital wurde schon eingezahlt.
  • Ein eingeführtes Unternehmen besitzt einen Vertrauensvorsprung bei Geldgebern, Lieferanten und Kunden.
  • Viele Anbieter gestatten einen Kauf in Bitcoin.

Große Auswahl beim Firmenkauf

Verlässliche Studien gehen davon aus, dass knapp 15 % der Schweizer Unternehmen ohne Nachfolger dastehen. Daher bleibt dem Geschäftsführer oft kein anderer Ausweg, als den Betrieb zum Verkauf anzubieten. Beim Kauf eines solchen Betriebs sind einige Faktoren zu beachten.

Finanzielle Lage prüfen

Vor dem Kauf muss das Unternehmen durchgecheckt werden. Es empfiehlt sich, einen Profi in Form eines Unternehmensberaters heranzuziehen. In die Bestimmung des Wertes einer Firma fliessen folgende Faktoren ein:

  • Die Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen der letzten drei Jahre.
  • Verträge mit Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten.
  • Miet- und Leasingverträge.
  • Verbindlichkeiten in Form von Steuernachzahlungen, Krediten und Pensionen.

Finanzierungsplan erstellen

Sollte das Unternehmen den Ansprüchen genügen und der Preis festgelegt worden sein, muss ein passendes Finanzierungsmodell ausgewählt werden. Es ist zu beachten, dass neben dem eigentlichen Kaufpreis weitere Kosten durch Sanierungen, Modernisierungen und Neuanschaffungen entstehen können, weshalb der Kreditrahmen nicht zu eng bemessen sein sollte.

Welche Kreditformen eignen sich für einen Firmenkauf?

Die wenigsten bezahlen den Preis eines florierenden Unternehmens aus der Portokasse, besitzen aber einen Grundstock aus Eigenkapital. Der Rest wird meist aus einer Kombination verschiedener Finanzierungsarten rekrutiert. Folgende Formen der Kapitalbeschaffung kommen infrage:

 

Bezügliche Beiträge