Was ist bei einer Terrassenüberdachung wichtig?

Terrassenüberdachung

Eine Terrassenüberdachung schützt vor Regen und Sonneneinstrahlung, wenn man die Natur auf der Terrasse genießen möchte. Wenn man eine Terrassenüberdachung baut oder bauen lässt, sollte man einige Faktoren beachten, damit sie effektiv ist und man lange etwas von ihr hat.

Dieser Ratgeber hilft dabei, die Terrassenüberdachung gut zu planen.

Die passende Terrassenüberdachung für die eigene Terrasse

Überdachungen für eine Terrasse gibt es in vielen verschiedenen Formen und Materialien. Damit sich die Investition lohnt, sollte man diese genau an die eigenen Bedarfe anpassen.

Bei Anbietern im Internet wie der Überdachungsfirma Aylux kann man sich verschiedene Variationen anschauen und sich inspirieren lassen. Die Firma feiert dieses Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum mit besonderen Angeboten und Gewinnspielen, die für Personen, die jetzt ihre Terrasse planen, genau zur rechten Zeit kommen.

Wer sich Beispiele für Überdachungen lieber live anschauen möchte, kann in diesem Fall auch die Ausstellungen der Firma im Münsterland besuchen und sich dort beraten lassen.

Welche Materialien eignen sich als Terrassenüberdachung?

Die Materialien, die man für die Überdachung nutzen möchte, geben verschiedene Dinge vor, wie den Preis, die Gestaltung und die Effizienz des Daches für verschiedene Zwecke.

Dabei kann man zwischen den Materialien für die Konstruktion und den Materialien für die Dacheindeckung unterscheiden.

Gängige Materialien für die Terrassenüberdachung sind:

  • Konstruktion: Holz, Aluminium oder Stahl
  • Dacheindeckung: Holz, Metall, Kunststoff, Glas und Solarzellen.

Welche Materialien sich für das Terrassendach eignen, hängt damit zusammen, welchen Zweck das Dach erfüllen soll. Dieser wiederum wird stark dadurch beeinflusst, welche Ausrichtung die Terrasse hat.

[hier Infografik einfügen]

  • Insbesondere, wenn die Überdachung dem Sonnenschutz dienen soll, eignet sich bei der Ausrichtung nach Süden, Osten oder Westen ein blickdichtes Material.
  • Für Terrassen mit Ausrichtung nach Süden kann sich eine Dacheindeckung mit Solarzellen besonders lohnen, da diese dort den ganzen Tag Sonnenlicht abbekommen.
  • Möchte man die Sonne genießen und nur einen Regenschutz einrichten, benötigt man stattdessen ein lichtdurchlässiges Material. Speziell nach Norden ausgerichtete Terrassen profitieren von einer lichtdurchlässigen Terrassenüberdeckung.

Vor- und Nachteile gängiger Materialien für eine Terrassenüberdachung

Bei den Materialien für die Konstruktion sind die folgenden Vor- und Nachteile zu nennen:

Material Vorteile Nachteile
Holz
  • natürliches, nachhaltiges Material
  • stabil
  • trägt hohe Lasten
  • preiswert
  • lackierbar
  • leicht zu verarbeiten
  • wenn behandelt: wetterfest
  • Nägel und Co. für Befestigungen können in den Holzstreben leicht angebracht werden
  • hohes Eigengewicht
  • pflegeintensiv
  • nur bedingt wetterfest/langlebig
  • dunkel & wuchtig
Aluminium
  • geringes Gewicht
  • stabil
  • wetterbeständig & rostfrei
  • leichter Aufbau
  • pflegeleicht
  • filigrane, helle und moderne Optik
  • teurer als Holz
  • kann bei starker Belastung biegen
  • keine Option für Befestigungen mit Bohrlöchern und Nägeln
  • weniger standfest bei starkem Wind, Verankerung notwendig
Stahl
  • besonders stabil
  • pflegeleicht
  • wetterbeständig & rostfrei
  • filigrane, helle und moderne Optik
  • teuer
  • hohes Gewicht
  • Hilfe beim Aufbau notwendig
  • keine Option für Befestigungen mit Bohrlöchern und Nägeln

Bei den Dacheindeckungen haben die Materialien diese Vor- und Nachteile:

Material Vorteile Nachteile
Holz
  • preiswert
  • frei gestaltbar
  • leichte Verarbeitung
  • streichbar
  • stabil
  • spendet Schatten
  • nicht lichtdurchlässig, dunkel
  • pflegeintensiv
  • passt nicht zu jedem Gebäude
  • hohes Eigengewicht
Metall
  • hohe Stabilität
  • strapazierfähig
  • langlebig
  • pflegeleicht
  • bei Regen laut
  • keine Lichtdurchlässigkeit
  • teuer
  • heizt sich auf
Kunststoff
  • preiswert
  • leichte Verarbeitung
  • geringes Gewicht
  • große Materialauswahl (z. B. Plexiglas, Acrylglas …)
  • individuell gestaltbar
  • wärmeisolierend (z. B. bei Dreifachstegplatten)
  • lichtdurchlässig
  • wenig nachhaltig
  • kann kratz- und bruchanfällig sein
  • kann bei falscher Pflege vergrünen oder ausbleichen
Glas
  • ungehinderter Einfall von Tageslicht
  • langlebig
  • stabil
  • offene Optik
  • farbig tönbar
  • Reinigung
  • Montage nur durch Fachpersonal
  • Sicherheitsglas hat ein hohes Gewicht
  • teuer
  • Räume heizen sich auf (wenn nicht getönt / anderweitig behandelt)
Solarzellen
  • erzeugen Strom
  • auf Wahl lichtdurchlässig oder blickdicht
  • stabil
  • teuer
  • Wartung notwendig
  • Genehmigung notwendig

Was ist bei einer Terrassenüberdachung wichtig?

Die folgenden Faktoren helfen dabei, alle wichtigen Planungsentscheidungen zu treffen:

Qualität

Zwar ist es löblich, beim Bau einer Terrassenüberdachung zu sparen. Zu viele Abzüge sind jedoch hinderlich. Wenn man wenig ausgibt und deshalb keine hochwertigen Materialien erhält, wird man das schnell bereuen. Das Terrassendach ist der Witterung ausgesetzt und kann durch Elemente wie Schnee eine erhöhte Gewichtsbelastung erleben. Auch das Eigengewicht der Dacheindeckung muss effektiv und sicher getragen werden.

Da man die Sicherheit und die Langlebigkeit des Terrassendachs damit steigert, lohnen sich die höheren Ausgaben für hochwertiges Material.

  • Tipp: Wer Glück hat, erwischt mit dem Bauzeitpunkt ein Datum, an dem eine Baufirma oder ein Baumarkt gerade eine Rabattaktion anbietet.

Guter Sonnenschutz

Sosehr man die Sonne auch genießt, sie ist eine Gefahr für unsere Gesundheit. Wer gut auf den Sommer vorbereitet sein möchte, sollte deshalb den Sonnenschutz nicht vernachlässigen. Auch lichtdurchlässige Materialien wie Glas können so getönt und behandelt werden, dass sie den UV-Schutz erhöhen.

Um die Sonne in Maßen genießen zu können, kann man Teile des Daches lichtdurchlässig und andere blickdicht gestalten.

Regenablauf und Schneelast

Wer ein Terrassendach baut, muss dabei ein Gefälle einplanen. Nur so kann der Regen ablaufen und das Dach bleibt lange dicht. Auch im Winter hilft diese Schräge, damit Schnee von dem Dach rutscht oder leichter entfernt werden kann.

Rechtlichen Bestimmungen und Mindestabstände zum Nachbargrundstück

Wer eine Terrassenüberdachung bauen möchte, muss unter Umständen eine Baugenehmigung dafür einholen. Die Größe, die Gewährleistung der Sicherheit und der Abstand zum Nachbargrundstück sind Faktoren, die hier zu Problemen führen können.

Das Nachbarrecht und das länderspezifische Baurecht sind hier relevant, um herauszufinden, welche Pflichten und Möglichkeiten man hat. Da sich die Rechte in verschiedenen Bundesländern unterscheiden können, sollte man sich selbst bei dem örtlichen Bauamt über die lokalen Rechte informieren, bevor man den Bau angeht.

Fazit

Es gibt Überlegungen, die man vor dem Bau eines Terrassendachs anstellen muss. Zuerst steht die Kontrolle der lokalen Baurechte und ihrer Vorgaben an. Danach kann man sich mit den persönlichen Vorstellungen auseinandersetzen, um herauszufinden, welche Materialien und Bauarten sich eignen. Das Terrassendach kann zum Sonnen- und Regenschutz dienen. Je nachdem, welcher Zweck erfüllt werden soll, bietet sich je nach Ausrichtung der Terrasse ein anderes Material an.

Bezügliche Beiträge